Zurück

Mountainbiken

The story behind fjørå

Many years have passed since we created Norrønas first mountain bike specific products and released the fjørå concept. From then on it’s been a fun ride!

Einige Zeit nach der Jahrtausendwende stieg unser Interesse am Singletrail-Mountainbiken als sommerliche Alternative zu Freestyle-Skiing und Snowboarden. Wir hatten festgestellt, dass wir bei einer rasanten Tour über die unzähligen Strecken durch Wälder, Täler und Berge dasselbe Freiheitsgefühl, denselben Geschwindigkeitsrausch und dieselben herausfordernden Geländebedingungen erleben konnten, die wir vom Wintersport gewohnt waren. Natürlich mussten wir dafür die notwendige Bekleidung entwickeln – und zwar auf unsere Weise.

Fjøra ist ein abgeschiedener Ort hoch oben an der Westküste Norwegens, zig Kilometer von unserem Firmensitz in Oslo entfernt. Er galt lange als Geheimtipp. Wir hörten von langen Strecken vom Gipfel bis zum Fjord und wurden neugierig. Die Fahrt war natürlich spektakulär: steil, packend, anstrengend und unglaublich cool – genau wie Freestyle-Skiing. Das Norrøna fjørå-Konzept für Mountainbiken war geboren. Genau wie der Mountainbike-Sport entwickelt sich auch unser fjørå-Konzept weiter.

Revolution am Berg

Beim Mountainbiken gab es eine unglaubliche Entwicklung, genau wie beim Skifahren. Menschen, die an ihre Grenzen gehen möchten, und eine fortschrittliche Ausrüstung – das macht den Reiz des Mountainbike-Sports aus. Inzwischen sind die Möglichkeiten scheinbar unbegrenzt.

Die Draufgänger der Red Bull Rampage und Profis wie Danny Macaskill verdeutlichen uns das. Mit dem Mountainbike stehen einem alle Möglichkeiten offen. Was auch immer Sie vorhaben, Sie haben die Wahl – Runden im Bikepark drehen, einen geheimen Trail bezwingen, an einem Wettkampf teilnehmen, bei Strava zum KOM („King of the Mountains“) werden oder Ihr ganz persönliches Outdoor-Abenteuer erleben.

Heute findet man im Fahrradgeschäft maßgeschneiderte Räder für jedes Terrain, für sämtliche Anforderungen und für jeden Geldbeutel. Doch genau wie bei Touren- und Freeride-Skiausrüstung ist auch aus Downhill- und Trail-Mountainbikes eine neue Fahrradklasse entstanden, die verschiedene Vorteile vereint. Mit Ihrem Lieblingsrad wird der Aufstieg wie mit einem Cross-Country-Mountainbike nun zum Kinderspiel, aber die Abfahrt fühlt sich dennoch wie mit einem waschechten Downhill-Mountainbike an. Aus diesem Grund ist das Mountainbiken an Orten wie Sogndal so beliebt.

Die endlose Saison

Sogndal liegt inmitten der Fjordlandschaft an der norwegischen Westküste, umgeben von Bergen, die aufgrund der idealen Schneeverhältnisse beste Voraussetzungen für packende Ski- und Snowboardabenteuer bieten. Genau aus diesem Grund hat die Universitätsstadt in der Vergangenheit zahlreiche Studenten und junge Unternehmer angelockt. Inzwischen kommen auch immer mehr Menschen zum Mountainbiken hierher. Absolut verständlich. Die Gegend verspricht atemberaubende Ausblicke und spektakuläre Trails.

Mit einem Bike und einem Paar Skiern ist der Spaß in Sogndal grenzenlos. Im Flachland beginnt die Mountainbike-Saison noch vor dem Ende des Winters in den höheren Lagen. Mit einer Höhendifferenz von 2.000 Metern zwischen dem Fjord und den höchsten Gipfeln der Region kann man im Herbst schon lange vor der letzten Radtour die Skier anschnallen. Die Gegend verfügt über ein paar kleine, aber feine Skiresorts, doch die meisten Besucher kommen zum Tourengehen hierher. Im Sommer geht es beim Mountainbiken um dasselbe Ziel: Atemberaubende Ausblicke und steile, anspruchsvolle Downhill-Strecken entschädigen für die mühsame Fahrt nach oben.

Es ist nicht ungewöhnlich, andere Mountainbiker auf den beliebten Gipfeln, Wanderwegen und neuen Trails rund um Sogndal zu treffen. Einige einheimische Mountainbiker engagieren sich auch dafür, neue Strecken einzurichten und das bestehende Netz an Singletrails zu optimieren und zu erweitern. Ein zunächst unscheinbarer Trampelpfad von Hirschen und anderen Tieren durch den Wald wird zum nächsten Top-Trail, nachdem er von umgestürzten Bäumen und Laub befreit wurde. Andere von Bikeparks inspirierte Projekte umfassen wöchentliche Treffen von Einheimischen mit Kettensägen und Schaufeln – natürlich nur nach Absprache mit den Eigentümern.

Es fühlt sich einfach gigantisch an, vom Gipfel aus mehr als 1.000 Höhenmeter Richtung Fjord hinunterzujagen. Das raue, felsige Terrain oberhalb der Baumgrenze erfordert volle Konzentration und die Berge und Fjorde rücken in den Hintergrund. Wenn der Boden wieder fruchtbarer wird und kleine Bäume am Wegesrand auftauchen, wird die Fahrt etwas sanfter. Man erinnert sich unweigerlich an das Gefühl, hier im Winter mit den Skiern durch den Pulverschnee zu gleiten. Kiefernzapfen in den Kurven streifen, sich in die natürliche Böschung legen und bei sämtlichen Unebenheiten im Gelände nach Luft schnappen – das ist es, was zählt. 

Am Fjord angekommen, möchte man sich am liebsten in das kalte Wasser stürzen, um sich abzukühlen. Oder wie wäre es mit einer weiteren Abfahrt?