Norrøna

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Transalp

Ein vornehmes Wandererlebnis.

Früher wurde das Wandern als Fortbewegungsmittel der armen Leute betrachtet, und man konnte schnell als Streuner abgestempelt werden, wenn man zu Fuß unterwegs war. Heute ist eher das absolute Gegenteil der Fall. In einer Welt, in der Zeit Geld ist und die Freizeit knapp bemessen ist, wird die Erfahrung der Fortbewegung zu Fuß im Freien fast schon als ein Privileg angesehen. Das Laufen ist eine grundlegende Fähigkeit, die die meisten von uns als Kinder lernen, aber diese Fähigkeit zu nutzen, um uns in der Natur fortbewegen zu können, verleiht ihr eine ganz neue Dimension. Die Idee des Wanderns aus reinem Vergnügen entwickelte sich bereits Ende des 18. Jahrhunderts. Das Wandern gilt als natürliche Folge der romantischen Bewegung, in der die Landschaften und die Natur eine bedeutende Rolle spielten.

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Die Alpen sind normalerweise als Winterparadies bekannt, aber auch im Sommer haben sie viel zu bieten. Sie bilden das größte Bergmassiv Europas, und sobald der Schnee geschmolzen ist, sind sie das perfekte Gebiet zum Mountainbiken, Klettern, Laufen und Wandern. Es gibt sogar einen eigenen Begriff für die Überquerung der Alpen: „Transalp“. Das bedeutet „über die Alpen“. Diese Strecke kann mit der „Haute Route“ im Winter verglichen werden und ist ein beliebtes Reiseziel für Bergwanderer und Mountainbiker. 20 Liter Gepäck auf dem Rücken, 3-4 Tage Strecke und die endlosen Weiten der Bergwelt vor sich. Normalerweise beginnt diese Route in Deutschland, im Norden der Alpen, und erstreckt sich südlich in Richtung Italien.

Der Fotograf Hans Herbig wollte eine neue Transalp-Route zum Wandern, beginnend in Garmisch, in Deutschland, und endend irgendwo bei Meran, in Südtirol, ausprobieren. Das Ziel war, die Strecke so schnell wie möglich zu Fuß zurückzulegen, mit so wenig Gepäck wie möglich. In seiner Begleitung befanden sich auch ein Radfahrer, eine PR-Spezialistin und ein Zahntechniker. Zugegebenermaßen handelt es sich bei der PR-Spezialistin und dem Zahntechniker nicht um die gewöhnliche Sorte, denn erstere ist eine begeisterte Trailläuferin und der zweite schloss den „Iron Man“ in weniger als 10 Stunden ab. Gestatten: Martin Matthes, Marie Meixner und Olaf Fidorra. Zusammen haben sie 89 km, 6940 m Aufstieg und 8841 m Abstieg in insgesamt 24 Stunden und 20 Minuten zurückgelegt.

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Eine recht ausführliche Beschreibung der Reise folgt in Kürze. Hinweis: Die folgenden Abschnitte enthalten jede Menge Namen von Ortschaften, Seen, Bergen und Unterkünften.

Tag 1: 20 km / 3 Stunden und 20 Minuten
Hans, der Fotograf und Olaf, der Zahntechniker/Iron Man, begannen ihre Wanderung in Garmisch Partenkirchen, bis zum Fluss Partnach in Richtung Raintal. Obwohl die Zeit knapp war, schafften sie es noch, eine Tasse Kaffee in der Raintalanger Hütte zu trinken, bevor sie sich weiter auf den Weg zu ihrer ersten Übernachtungsstätte Knorrhütten machten.

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Tag 2: 24 km / 6 Stunden
Am nächsten Morgen setzten sie ihre Reise gen Österreich fort, durch Gatterl und Erwalder Alm, wo Martin, der Radfahrer - nun allerdings ohne Fahrrad unterwegs - sich der Gruppe anschloss. Hier passierten sie den wunderschönen Seebensee, um weiter über die steilen Hügel bis zur Coburger Hütte zu wandern. Vorbei am wunderschönen Drachensee, hin zu einer kleinen Felsschlucht mit dem Namen Grünsteinscharte, bevor der Wanderweg schließlich wieder etwas bergab zum Lemberghaus führte, wo sie sich zu Mittag mit einem köstlichen Kaiserschmarn stärkten. „Uns wurde ein besonderer Wanderweg, der sogenannte „Jägerweg“, abgehend von diesem Berg, empfohlen, sodass wir nach einer kurzen Verschnaufpause beschlossen, einen kleinen Abschnitt hochzuklettern, um auf den richtigen Weg nach unten, nach Mieming, zu gelangen“, erinnert sich Hans, der Fotograf. Nach der Ankunft in Mieming wurde die Gruppe nach Lusens gebracht, um sich dort über Nacht auszuruhen und das letzte Mitglied der Gruppe zu treffen. Marie, die PR-Spezialistin und Trailläuferin.  

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Tag 3: 24 km / 7 Stunden
Sie begannen den dritten Tag mit dem Aufstieg des „Schafgrüblers“, ein schöner Berg mit 3000 m Höhe über dem Meeresspiegel. Nach einem schnellen Mittagessen in der Franz Senn Hütte ging die Reise weiter, am Stubaier Höhenweg entlang zur Regensburger Hütte. „Wir haben keinen Zwischenstopp in dieser Hütte eingelegt, sondern einen etwas anderen Weg gewählt, um zum „Ring“ zu gelangen, einem kleinen, mythischen Ort in dieser Gegend“, erzählt Hans, der Fotograf. Worum genau es bei diesem Mythos geht, ist nicht allgemein bekannt, aber alle waren sich einig, dass dieser Ort einen Besuch wert war. Die Gruppe passierte diesen und folgte dem Weg bis zur Midlaun Alm, wo sie hinunter in das Dorf für die letzte Übernachtung liefen.

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Tag 4: 21 km / 8 Stunden
Der letzte Tag begann mit einer Gondelfahrt hinauf zur Aussichtsplattform „Top of Tyrol“. Von hier stiegen sie zur Hildesheimer Hütte hinab, durch einige exponierte Bereiche im hohen alpinen Gelände über den Bergrücken des Gamsplatzes. Noch einen kurzen Weg hinunter, ein wenig hinauf, und die Gruppe erreichte den schönen Timmler Schwarzsee, ein Berg in der Nähe des Schwarzsees, der nicht wirklich schwarz, sondern eher glänzend smaragdgrün ist. Nach dem Passieren eines weiteren Bergrückens begann die letzte Etappe der Reise am Schneeberg, eine ehemalige Mine, die heute ein Museum beherbergt, in dem die Reise mit einem festlichen Abendessen endete.

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Sie haben es wahrscheinlich schon erkannt: beim Wandern in den Alpen muss man nicht unbedingt auf Komfort verzichten. Es kann ziemlich vornehm gestaltet werden. Es gibt tolle Unterkünfte entlang der Wege, die deftige Gerichte und Schnaps anbieten, um sich beim Wandern bei Laune zu halten. Der Vorteil einer gut ausgestatteten Unterkunft ist, dass man mit leichtem Gepäck reisen kann. Zwei Paar Unterhosen, zwei Paar Socken, ein Paar kurze Hosen, ein Paar Zip-Off-Hosen, ein langärmliges Hemd, ein T-Shirt, eine leichte Jacke und ein Isolationsteil sind alles, was Sie nach Ansicht dieser Gruppe brauchen. Sie brauchen nicht viel Wasser, sofern Sie einen faltbaren Becher zum Trinken aus den Bächern mitnehmen. Sie brauchen kein Essen mitzunehmen, außer vielleicht einige Notfall-Snacks, da Sie sich in den Hütten auf dem Weg stärken können. Sie müssen nur wandern.

Ein zivilisiertes Wandererlebnis, aber auch ein Wandererlebnis mit leichtem Gepäck.

Weitere Infos zu den bitihorn-Produkten finden Sie hier:

Norrøna Magazine