Szenen aus Svalbard

Norrøna hat eine berühmte Kollektion. Sie wurde für Outdoor-Aktivitäten entwickelt. Sie heißt svalbard. Das ist der Grund.

Wir kommen hoch oben vom Himmel in einer Metallhülse mit Triebwerken außen und teuren Erdnüssen innen. Die Kletterin Hilde Bjørgaas ist da. So auch Jagdlegende Jan Erik Blom. Und Børge Ousland: Abenteurer, Teilnehmer von Polarexpeditionen und weltberühmt wegen seiner verwegenen Aktionen. Wir alle starren aus dem Flugzeugfenster. Zuerst sehen wir nur das Meer. Dann Wolken. Dann Spitzbergen – Svalbard, wie es die Norweger nennen.

Unsere Reise nach Svalbard hat ein Ziel: die neue svalbard-Kollektion von Norrøna dort zu präsentieren, wo sie zu Hause ist – in der einzigartigen Landschaft, deren Namen sie trägt. Norrøna-Botschafterin Bjørgaas steigt aus dem Flugzeug und gerade mitten in die Wildnis. „Dies“, sagt sie. „Dies hier ist so schön, dass mir die Worte dafür fehlen.“

Wandern in Svalbard mit Norrøna

Begrüßen Sie mit uns drei Generationen von Outdoor-Fans. Das Trio hat umfassende Erfahrung mit den abgelegensten Flecken des Planeten, umfassendes Wissen über und auch umfassende Begeisterung für sie: die Arktis, die Antarktis, die großen Felswände Grönlands, Kletterrouten in den Alpen, die einsamsten Jagdgründe Kanadas, den Himalaya, Patagonien, die Tiefen von Oslos Nordmarka-Wald. Vorsichtig ausgedrückt: Ousland, Blom und Bjørgaas haben jede Menge Gesprächsstoff. Wir anderen hören einfach nur zu. Und was wir zu hören bekommen, sind Erzählungen von großer Liebe zur Natur. Unverfälschte, reine Liebe zur Wildnis. Die ein Leben lang anhält. Wie diese Wanderung im Adventdalen-Tal.

Bei der Entwicklung der svalbard-Kollektion wurde Norrona von diesem Ort inspiriert.

Es war einmal eine Baracke, die im Niemandsland errichtet wurde. Ein Jäger und Fallensteller zog ein. Vielleicht war er allein. Vielleicht hatte er einen Bart. Er jagte Vögel, er jagte Füchse, und er jagte Robben; und er wurde beinahe mit Sicherheit von Eisbären besucht. Man stelle sich vor, irgendwo zwischen dem 78. und dem 79. nördlichen Breitengrad am Küchenfenster zu sitzen und mutterseelenallein den Eisbären zuzusehen, wie sie vor der Hütte herumstreifen.

„Wir gehen hier entlang“, meint Blom, der legendäre Jäger.
„Wieso?“, fragt Bjørgaas.
„Weil es da drüben nett aussieht“, sagt Blom.
„In Ordnung. Warum nicht“, sagt Bjørgaas.
Und so ziehen sie los. In Richtung des Gletschers. In Richtung der Berge.

Die Berge von Svalbard

Manchmal fühlt es sich an, als ob man aus der realen Welt herausgetreten und direkt in ein Fantasieland gelangt wäre – wie ein Filmset, vielleicht eine Gegend aus dem „Herrn der Ringe“. Die Skansebukta-Bucht auf Svalbard ist genau so. Man erreicht sie per Boot, über das Wasser des passend benannten
Isfjord – Eisfjord – in den Billefjord, mit Bünsowland im Osten und Dicksonland im Westen. Man geht an Land, beobachtet die Berge direkt oberhalb, hört den Vögeln zu: Krabbentaucher, Papageientaucher, Lummen, Eissturmvögel und Dreizehenmöwen. Dies ist Skansebukta, denkt man. Und vielleicht denkt man schon bald darauf: Dies ist mein Nirwana.

Schöne Aussicht in Svalbard

1918 nahm die Dalen Portland Cementfabrik die ganze Skansebukta ein und versuchte, aus den reichen Vorkommen der Gegend Gips zu fördern, der zum Beispiel in Rigips-Platten und Gipsverbänden zum Einsatz kommt. Das Experiment verlief nicht gut und wurde nur eine Saison lang betrieben. In den 1930er Jahren versuchte sich eine andere Gruppe von Abenteurern an derselben Idee, musste die Produktion aber ebenfalls bald aufgeben. Schon wieder.

Wandern auf Svalbard bietet Kultur und Natur

Was hatte er gesagt? War es am dritten Tag? Vielleicht am vierten?
War es in der Skansebukta? Auf dem Borebreen-Gletscher? Vor Cape Thordsen
in jenem Schnellboot, in dem wir in Überlebensanzügen saßen? Es ist schwer zu sagen.
Aber Blom drückte sich so aus:
„Ich muss sagen, Svalbard ist ein sehr netter Ort.“

Die svalbard-Bekleidung von Norrona schützt vor allen Wetterbedingungen

In Adventdalen sind die Überreste des Bergbaubetriebs überall zu finden. Zwischen diesen Fördertürmen wurde einst Kohle gehoben, Tonne für Tonne, Jahr für Jahr. Nun ist nur noch ein Bergwerk in Adventdalen verblieben: Bergwerk 7. „Es muss in Ordnung sein, auf diesen alten Turm zu klettern“, sagt Bjørgaas, die Kletterin und Norrøna-Botschafterin. Bevor wir auch nur antworten können, hat sie ihn schon erstiegen.

Fakten – Willkommen auf Svalbard

Wo: Svalbard ist eine Inselgruppe im Arktischen Meer, zu der alle Inseln, Schären und Felsen zwischen 74 und 81 Grad nördlicher Breite und 10 und 35 Grad östlicher Länge gehören. Drei dieser Inseln sind bewohnt: Spitzbergen, Bjørnøya und Hopen. Die größte Ansiedlung ist das Verwaltungszentrum Longyearbyen auf Spitzbergen.

Anreise: Flüge nach Longyearbyen mit SAS von Oslo oder Tromsø. Preise und Flugpläne finden Sie unter www.sas.no. Vom Flughafen außerhalb der Stadt mit Bus oder Taxi ins Stadtzentrum. Es besteht auch die Möglichkeit, ein Auto zu mieten; wir empfehlen Svalbard Auto. Aber Sie werden nicht weit kommen: Das Straßennetz auf Svalbard ist begrenzt.

Unterkunft: In Longyearbyen gibt es Unterkünfte für jeden Geschmack, von Campingplätzen bin hin zu schicken Hotels. Wir empfehlen wärmstens, Anreise, Unterkunft und Führungen über Spitsbergen Travel zu buchen.

Bergführer: Besucher müssen den Sysselmann (den Repräsentanten der norwegischen Regierung) über Reisen in weite Teile Svalbards benachrichtigen. Wegen der Gefahr von Eisbärenangriffen dürfen Sie Longyearbyen nur bewaffnet verlassen und müssen mit diesen Waffen auch umgehen können. Geführte Touren werden aus Sicherheitsgründen wie auch zum Schutz der sensiblen Umwelt empfohlen. Zahlreiche Touristikunternehmen bieten Rundfahrten, Schneemobiltouren, Hundeschlittenfahren, Kajakfahren, Wandern, Skifahren, Gletschertouren, Tagesausflüge, Expeditionen von mehreren Wochen Dauer und vieles mehr.

FaktenWillkommen auf Svalbard
Wo Svalbard – auch unter dem Namen Spitzbergen bekannt – ist eine Inselgruppe im Arktischen Meer, zu der alle Inseln, Schären und Felsen zwischen 74 und 81 Grad nördlicher Breite und 10 und 35 Grad östlicher Länge gehören. Drei dieser Inseln sind bewohnt: Spitzbergen, Bjørnøya und Hopen. Die größte Ansiedlung ist das Verwaltungszentrum Longyearbyen auf Spitzbergen.
Anreise Flüge nach Longyearbyen mit SAS von Oslo oder Tromsø. Preise und Flugpläne finden Sie unter www.sas.no. Vom Flughafen außerhalb der Stadt mit Bus oder Taxi ins Stadtzentrum. Es besteht auch die Möglichkeit, ein Auto zu mieten; wir empfehlen
Svalbard Auto (www.svalbardauto.no). Aber Sie werden nicht weit kommen: Das Straßennetz auf Svalbard ist begrenzt.
Unterkunft In Longyearbyen gibt es Unterkünfte für jeden Geschmack, von Campingplätzen bin hin zu schicken Hotels. Wir empfehlen wärmstens, Anreise, Unterkunft und Führungen über Spitsbergen Travel zu buchen (www.spitsbergentravel.no).
Bergführer Besucher müssen den Sysselmann (den Repräsentanten der norwegischen Regierung) über Reisen in weite Teile Svalbards benachrichtigen. Wegen der Gefahr von Eisbärenangriffen dürfen Sie Longyearbyen nur bewaffnet verlassen und müssen mit diesen Waffen auch umgehen können. Geführte Touren werden aus Sicherheitsgründen wie auch zum Schutz der sensiblen Umwelt empfohlen. Zahlreiche Touristikunternehmen bieten Rundfahrten, Schneemobiltouren, Hundeschlittenfahren, Kajakfahren, Wandern, Skifahren, Gletschertouren, Tagesausflüge, Expeditionen von mehreren Wochen Dauer und vieles mehr.
Weitere Informationen
www.spitsbergentravel.no
www.basecampexplorer.com
www.wildlife.no
www.arctic-adventures.com
www.svalbardhuskies.com

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