Großes Familientreffen

Jedes Mal, wenn sich die Norrøna Ambassadors treffen, herrscht eine Stimmung wie im Familienurlaub.

Dieses Mal ist es uns gelungen, Even Sigstad, Andreas Wiig, Christine Hargin und Magnus Midtbø aus ihren bewegten Leben zu entführen und zu ein paar Tagen Spaß, Brainstorming, Produktionsbesprechung und Ideenaustausch zu überreden.

Die Natur, insbesondere die wilde, unberührte Landschaft und das Klima Norwegens, ist seit jeher Quelle der Inspiration für die Produktentwicklung bei Norrøna. Und der besten Meeting-Raum. Dieses Mal führt unsere Reise uns weit hinaus zur spektakulären, kontrastreichen Westküste Norwegens. Auf dem Plan stehen Kaltwasser-Surfen, Skifahren und Snowboarden auf neuem Terrain.
Die Halbinsel Stad hat etwas Magisches an sich, wenn man sie zum ersten Mal erblickt – und vermutlich auch danach.
Auf der Halbinsel liegt Hoddevik, ein wunderschöner, atemberaubender Ort, der etwas Magisches an sich zu haben scheint, wenn man ihn zum ersten Mal erblickt – und vermutlich auch danach. Eine tiefe Bucht mit weißen Sandstränden, die von steilen Bergen umrahmt ist und ins endlose Blau des Ozeans übergeht. Hier treffen wir uns mit unserem Freund Mads Johnson. Der ehemalige Snowboard-Profi hat sich hier niedergelassen, um seine zwei Leidenschaften, das Surfen im Nordatlantischen Ozean und das Snowboarden auf dem Pulverschnee der Westküste, miteinander zu verbinden.

Was für ein Anblick! Das Norrøna-Team schaut über die Bucht.

Christine und Andreas sind aufgeregt. Jeder, der beide Sportarten ausprobiert hat, weiß, dass Surfen und Snowboarden viel gemeinsam haben. Es ist das gleiche unbeschreibliche, unglaubliche Gefühl, das man sowohl beim Wellenreiten als auch beim Gleiten über den Schnee verspürt. Magnus ist ebenfalls aufgeregt, aber auch nervös. Er war nicht mehr auf dem Schnee unterwegs, seit er mit 12 mit den Skiern langlaufen war. Und er ist noch nie gesurft. Even wird etwas später dazustoßen. Er steckt noch mitten in den Dreharbeiten für einen Werbespot einer Filmproduktionsgesellschaft. Aber vielleicht ist das auch nur eine Ausrede. Wir werden noch früh genug erfahren, dass Even das Wasser in seiner festen, oder zumindest halbfesten Form, bevorzugt.

„Es ist toll, sich mit dem Team zu treffen, um zusammen etwas Spaß zu haben. Eine richtig schöne Auszeit von der Saison“, sagt Andreas. „Diesen unglaublichen Ort zu sehen und hier surfen zu dürfen, ist einfach großartig. Von zu Hause aus erreiche ich diesen Ort mit dem Auto. Trotzdem war ich noch nie hier. Aber ich werde definitiv diesen Sommer wiederkommen.“

Christine ist schon zum dritten Mal hier, obwohl sie dazu die Grenze von Schweden passieren und doppelt so viel Reiseweg zurücklegen muss wie Andreas. Aber sie war noch nie im Winter hier.

„Dieser Ort ist einfach unglaublich. Die Wellen, die Landschaft, die Berge ... ich liebe es hier.“
Jetzt nur noch in den Neoprenanzug schlüpfen und los geht's

Magnum tut sich mit unserem 6 mm dicken Neoprenanzug schwer. Vermutlich liegt es daran, dass er noch nie gesurft ist, dass er den Anzug erstmal verkehrt herum anzieht. Dadurch fällt uns noch ein, ihm noch eine kurze Einführung zu geben, bevor es ins Wasser geht. Im Grunde genommen lauten die wichtigsten Regeln: Stoß dir nicht den Kopf an deinem Board, paddle so viel es geht, dann noch etwas mehr und dann steh auf und reite die Welle. Wir erwarten nicht, dass Magnus die ersten 100 m Wildwasser, die Richtung Strand strömen, und meistens der schwerste Part einer Surf-Session am Strand sind, schafft. Doch es zeigt sich, dass der Körper eines erfahrenen Kletterers und eines Surfers offensichtlich einiges gemeinsam haben.

Magnus steht schon bei seinem ersten Surf-Versuch stolz auf dem Brett.

Trotz ihrer Vollzeitkarriere als Ski- und Snowboardprofis hatten Andreas und Christine schon Gelegenheit, auf dem Surfbrett zu stehen. Nichtsdestotrotz ist es für uns alle eine Weile her und wir sind schon nach einigen Wellensätzen mit schweren Boards und durchnässten Neoprenanzügen ziemlich erschöpft. Zu sehen, wie Magnus nur einige Wellensätze nach uns auf dem Brett steht, hat uns definitiv überrascht. Als er dann seine ersten zwei Wellen bei seinem ersten Mal im Wasser reitet, können wir nicht anders, als zu staunen. Auch Magnus kann seine Begeisterung nicht mehr zurückhalten und verkündet, dass dies gewiss nicht sein letztes Mal auf dem Surfbrett sein werde.

„Ich konnte mir nicht vorstellen, dass sich das Surfen im kalten Wasser so angenehmen anfühlen würde. Aber ich denke, dass es auch hier, wie bei jedem Outdoor-Sport, auf die richtige Kleidung ankommt. Ich denke, dass Klettern und Surfen gut zusammenpassen und werde definitiv versuchen, bei meinen nächsten Trips etwas Zeit für das Surfen einzuplanen. Ich habe ja Zeit dazu“, witzelt Magnus, und denkt dabei an seinen straffen Zeitplan, der normalerweise mit unzähligen Kletter- und Krafttraining-Einheiten vollgepackt ist.

„Besonders toll an diesem Trip finde ich, dass wir die Gelegenheit bekommen, mit jemandem wie Magnus Zeit zu verbringen, der etwas völlig anderes als Snowboarding und Freestyle-Skiing macht“, sagt Andreas. „Doch gleichzeitig haben wir einen ähnlichen Lifestyle. Daher ist es einfach, ins Gespräch zu kommen, und es ist interessant, mehr über seine Herangehensweise und seine Ausrüstung zu erfahren.“

Neues Produkt-Design. Das Team schaut sich die Entwürfe der neuesten Norrøna-Produkte an.

Zusammen mit Even, der taktisch erst nach unserer Session im Wasser auftaucht, stärken wir uns in der Stadsurfing Lodge mit köstlichen einheimischen Gerichten und nehmen einige Prototypen von Norrøna, die bald auf den Markt kommen sollen, unter die Lupe. Alle vier Ambassadors sind sich einig: Es ist spannend, sich über die eigenen Erfahrungen mit der Ausrüstung, die man im Laufe der Saison verwendet, auszutauschen. Darüber hinaus ist dieser Ideenaustausch ein wichtiger Bestandteil ihrer Zusammenarbeit mit Norrøna, um stets die besten Produkte für alle Outdoor-Aktivitäten bieten zu können.

Die Passform wird eingestellt. Die Norrøna-Ambassadors geben ihr Feedback zu den neuesten Produkten ab.

„Ich habe Angst vor Wasser. Ich mag es, wenn es gefroren und weit weg von mir ist. Nicht, wenn ich hindurch schwimmen muss“, sagt Even. „Doch diesen Winter bin ich fast täglich im tiefen Schnee halb ertrunken. Deshalb bin ich froh, dass meine Kleidung mich warm und trocken hält.“

„Gute Funktionskleidung ist für mich unglaublich wichtig, da ich den ganzen Tag im Freien verbringe und dadurch warm und trocken bleiben muss. Es macht einfach alles viel leichter und viel komfortabler“, erklärt Andreas.

Magnus' Anforderungen an seine Kleidung unterscheiden sich zwar von denen der Wintersportler, doch im Wesentlichen geht es auch ihm um Qualität, Funktionalität und Komfort.

„Auch wenn ich beim Klettern nicht viel Spezialkleidung und normalerweise auch nicht viele Isolier- und wasserdichte Schichten benötige, spielt die richtige Kleidung immer noch eine wichtige Rolle.“ Ich brauche bequeme, funktionelle Kleidungsstücke, die stundenlangem, schweren Klettern, jeden Tag in der Saison, standhalten.“

„Unter dem Strich geht es um Qualität und Funktionalität. Beide zusammen ergeben ein großartiges Produkt. Ich glaube, das gilt allgemein sowohl für das Surfen als auch für das Klettern, Skifahren oder Snowboarden“, erklärt Andreas.

Bevor es für uns in die Berge geht, verbringen wir noch einen weiteren Tag mit Surfen. Magnus findet einen Felsvorsprung, an dem er seine Superkräfte unter Beweis stellt.

Magnus Midtbø zeigt seine Superkräfte.

„Es macht so viel Spaß, Magnus dabei zuzusehen“, sagt Christine. Für uns sieht es fast unmöglich aus. Es ist ziemlich beeindruckend, wie er mühelos kopfüber den Felsvorsprung hochklettert. Als würde er durch einen Park spazieren.“

Am nächsten Tag sind Even, Christine und Andreas an der Reihe, Magnus ihr Können zu beweisen. Wir machen uns auf nach Harpefossen, einem der vielen kleinen, eher unbekannten Skigebiete, die überall in Norwegen verstreut liegen. Mads ist in Begriff, hier das erste Catskiing-Gebiet des Landes zu eröffnen, nachdem er das unglaubliche Potenzial des Geländes entdeckt hat. Wir haben die Ehre, die ersten Gäste überhaupt zu sein, die in den Snowcat steigen dürfen. Schon vom Parkplatz aus können wir sehen, warum sich Mads entschieden hat, sich hier, nur eine Fahrtstunde entfernt, zwischen dem Strand und diesem Ort, niederzulassen. Der Schnee könnte zwar besser sein, aber so ist es eben an der Westküste: Wellengang und Schneeverhältnisse sind hier sehr wechselhaft. Aber wenn man die optimalen Verhältnisse antrifft, gibt es keinen anderen Ort, an dem man lieber sein möchte.

Das Team versammelt sich am Snowcat.

„Es ist toll, die kleinen Skigebiete Norwegens zu entdecken. Hier hat man das ganze Gelände und haufenweise unberührten Schnee für sich allein“, erklärt Even, der diesen Winter viel Zeit an der Westküste verbracht hat.

„Rauszugehen und sich mit dem Team auszutoben ist einfach super. Nichts Ernstes, wie bei einem Filmdreh oder einer Competition. Hier geht es einfach nur um Spaß“, sagt Andreas.

Andreas zeigt einige seiner Moves. 

Christine zeigt, was sie drauf hat.

Ein weiteres Mal zeigt sich, dass Magnus nicht in seiner Domäne ist. Als er das letzte Mal auf Skiern stand waren die Fat Twintips noch nicht erfunden und er versucht zunächst, seine Skier verkehrt herum anzuziehen. Christine und Even erklären ihm einige Grundregeln, während wir zum ersten Mal den Hügel mit 10-20 cm hohem, weichfesten Schnee hinabfahren. Obwohl es für Anfänger nicht gerade die besten Bedingungen sind, beeindruckt uns Magnus ein weiteres Mal.

Andreas schmiert ihm noch etwas Honig ums Maul.

„Es macht wirklich Spaß, Magnus beim Skifahren zuzusehen.“ „Er ist ein Athlet, man sieht das sofort“, bemerkt Christine. „Für jemanden, der noch nie wirklich Skifahren war, sieht es sehr gut aus. Vor allem unter diesen Bedingungen. Ich bin auch sehr von Evens und Andreas' Können beeindruckt und ich bin froh, Gelegenheit zu haben, mit ihnen in den Bergen unterwegs zu sein.

Even legt ein paar gekonnte Turns hin.

„Dieses Treffen fühlt sich ein bisschen an wie der Film ‚The Avengers““. Wir alle haben unsere eigenen Superkräfte und es ist einfach cool, Zeit zusammen zu verbringen und zuzusehen, wie jeder sein Ding macht“, sagt Magnus, der sich auf dem Schnee wacker schlägt.

Die Norrøna-Familie versammelt sich für ein Foto.

Nach zwei Tagen in Harpefossen und ist es an der Zeit, vom „Superheldendasein“ in die Realität zurückzukehren. Es geht zurück an den Schreibtisch, in die Meeting-Räume und Labore des Hauptsitzes von Norrøna, wo die Normalsterblichen arbeiten. Für Even, Christine, Magnus und Andreas geht die Show weiter, denn ihre Superkräfte werden woanders benötigt. Für Magnus geht es nach Spanien, wo er gerade an einem Projekt arbeitet. Christine fliegt nach Alaska, wo die nächste Etappe der Freeskiing World Tour stattfindet. Andreas dreht seinen nächsten Snowboarding-Streifen dort, wo es den besten Schnee gibt, und für Even geht's zu einer weiteren unglaublichen Location: den Lofoten-Inseln.

    Norrøna Magazine