Norrøna

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Ein Tag draußen - Japan

Wir schlossen uns mit Andreas Wiig zusammen, um unsere japanischen Freunde auf der anderen Seite der Welt zu besuchen. Unser oberstes Ziel für die Reise war, so viel Zeit wie möglich auf der Schneepiste zu verbringen - ein Plan, der sich als ziemlich einfach erwies.

Yuta Watanabe und Andreas Wiig sind bereit, in Japan zu snowboarden

Schnee, roher Fisch, „kanpai“!

Mehr Schnee, heiße Quellen und ein weiteres „kanpai“!

Das ist Japan, in wenigen Worten auf den Punkt gebracht. Und für diejenigen unter euch, die nicht vor kurzem in Japan auf der Schneepiste waren: „kanpai“ ist das japanische Wort für „Prost“. Mit anderen Worten: Japan klingt nach einem gar nicht so schlechten Reiseziel. Unser japanischer Botschafter Yuta Watanabe konnte uns auch mit Informationen aus erster Hand über die Schneelage versorgen und erzählte uns, dass er noch nie schlechten Schnee in Japan erlebt hatte. Und wenn das ein Typ sagt, der über 100 Tage pro Saison auf dem Snowboard steht, spricht die Statistik für sich.

Norrona Botschafter Yuta Watanabe beim Snowboarden in seiner Heimat, Japan

Wir waren auf der Insel Hokkaido unterwegs, beginnend mit ein paar Tagen in Asahidake, einem Tag im Skigebiet Furano, und die restlichen Tage im Berggebiet mit den höchsten Gipfeln: Tokachidake. Asahidake ist das am leichtesten zugängliche Skigebiet - mit einer Gondel erreicht man das unberührte Gelände. Das aufregendste Terrain befindet sich jedoch im Tokachidake, allerdings muss man sich auf ein paar Stunden Wandern auf Schneeschuhen gefasst machen, bevor man die bodenlose Schneepiste erreicht, von der alle reden. Und sie ist wirklich ohne Boden. Die Landschaft ist von einer großen, weißen Decke bedeckt, die ständig mit Schnee aus den tief über den Bergen hängenden Wolken neu gefüllt wird.

Norrona inmitten der weißen Landschaft.

Yuta und Andreas kommen aus sehr unterschiedlichen Kulturen, aber was die beiden gemeinsam haben, ist die Anzahl der Tage, die sie während der Saison auf dem Snowboard verbringen. Sieben Jahre sind vergangen, seitdem Andreas zuletzt nach Japan ging, und er freut sich, zurück zu sein.
Es hört nicht auf zu schneien und man kann jeden Tag snowboarden, wenn man will. Eine andere coole Sache in Japan ist, dass die Bedingungen so stabil sind. Zu Beginn der Saison, wenn das Wetter an anderen Orten sehr unzuverlässig ist, sind die Schneeverhältnisse hier immer gut, sagt Andreas.

Norrona Botschafter Andreas Wiig trägt die narvik Produkte in Japan

Nach einer langen Zeit in der Wettbewerbsszene verbringt Andreas jetzt die meiste Zeit damit, die Welt zu bereisen, um auf einem etwas anderen Gelände zu snowboarden.
- An diesem Punkt fühlt sich Freeriding motivierender für mich an, und es ist auch etwas, das mein Körper viel mehr wegen der weichen Landungen begrüßt, erklärt Andreas.

Norrona Botschafter Andreas Wiig beim Snowboarden in Japan

Japan ist Yutas Heimat, und er erzählt uns, dass, während Schnee fast schon Normalität ist, sonnige Tage es jedoch nicht sind. Die meiste Zeit schneit es. Und so war es eine große Freude, als wir am letzten Tag unserer Dreharbeit in Tokachidake endlich Sonnenschein genießen durften. Auf bodenlosem Schnee zu snowboarden, umgeben von herrlichen Bergen, und alles durch einen Filter der Sonne zu sehen, hat uns ein gutes Bild von dem, was Japan zu bieten hat, vermittelt.

Yuta Watanabe testet die Norrona-Ausrüstung in Japan

Ein weiteres Thema, das nicht unausgesprochen bleiben kann, wenn es um Japan geht, ist das Essen. Was einem spontan einfällt ist Sushi, und wenn die Definition von Sushi roher Fisch ist, dann hatten wir jeden Tag Sushi. Roher Fisch in allen Größen und Formen, Fische und Fischfilets, mit Reis und ohne. Jede Mahlzeit, die wir gegessen haben, kann als eine große Mischung aus Meeresfrüchten beschrieben werden. Man füge noch etwas Tofu und Sojasauce dazu, und schon hat man ein Japanisches Menü, das irgendwie immer super schmeckt. Das Essen haben wir immer in sehr guter Gesellschaft genossen, auf dem Boden sitzend, bevor wir unsere Schlafmatten ausrollten und den Speisesaal in ein Schlafzimmer verwandelten. Die Japaner wissen, wie man den Raum richtig nutzt.

Es ist schwer, über irgendwelche negativen Aspekte von Japan nachzudenken. Die Menschen, die Kultur, das Essen und natürlich der Schnee, machen nur noch mehr Lust, das Ganze zu wiederholen.

Schnee, roher Fisch, heiße Quellen und ein letztes „kanpai“!

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