Norrøna

Christine Hargin

Norrøna

Christine Hargin

Freeriderin

Geboren: 1980
Heimatstadt: Stockholm, Schweden
Lieblingsberg: Verbier, Schweiz
Produkte: lofoten & røldal

Christine begann im Alter von 14 Jahren mit der Teilnahme an Abfahrtsrennen und hatte damit eine gute Basis, als sie 2007 zum Freeriding wechselte. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits im nationalen Weltmeisterschaftsteam am Worldcup teilgenommen, fühlte sich aber unmotiviert und war auf der Suche nach etwas anderem. Schließlich entschied sie sich für das Big Mountain Skifahren und nahm schon bald an Freeriding-Wettbewerben teil. Sie hat den Ruf, zu „fahren wie ein Mann“, wie es einer der Juroren in der Freeride World Tour nett formulierte. 2012 stieg sie direkt an die Spitze der Freeride World Tour und lag in Røldal, Norwegen, und Verbier, Frankreich, auf dem ersten Platz. Heute gilt sie als eine der besten Big Mountain Skifahrerinnen in Schweden.

Norrøna-Botschafterin Christine Hargin beim Skifahren in den italienischen Alpen

Im Dezember 2012 wurde Hargin Norrøna-Botschafterin. Die Freeride-Weltmeisterin von 2012 ist bereit, ihren Titel zu verteidigen. Und sie freut sich darauf, an der Tour durch die Berge und Fjorde Norwegens teilzunehmen.
„Die Zusammenarbeit mit Norrøna ist wirklich aufregend. Jetzt muss ich mir Tiefschnee-Bindungen und Steigfelle umschnallen. Ich war noch nie Tourenskifahren“, sagt sie.

Sie waren noch nie zum Tourenski in den Bergen?
„Nein.“
Sie haben noch nie Steigfelle verwendet?
„Warten Sie. Sie schreiben das?“
Ja. Aber stimmt es auch?
„Vielleicht habe ich es einmal probiert.“
Sie haben es noch nie probiert, oder?
„Nein...!“

Okay. Vielleicht ist Hargin noch nicht viel mit Skiern geklettert. Das liegt daran, dass sie die meiste Zeit damit verbracht hat, bergab zu fahren. Sie ist viel Ski gefahren. Dieses Mädchen aus Stockholm ist immer Ski gefahren. Zuerst im Skiclub in Stockholm, dann auf dem Skigymnasium in Åre. Dann schaffte sie es ins nationale Juniorenteam für Abfahrtsski und nach ihrem Schulabschluss drehte sich alles nur noch ums Skifahren. Hargin nahm an den Europa- und Weltmeisterschaften im Abfahrtsski teil, bis sie sich schließlich 2004 für ein Studium entschied.
„Ich habe den Studiengang ,Kunst, Kultur und Wirtschaft‘ belegt. Ich habe einen Abschluss in Wirtschaft und Marketing“, sagt sie.
Als Studentin hatte sie viel Freizeit und fing mit dem Freeriding an.
„Ich bin in die Alpen gefahren. Ich war auch schon vorher oft in den Alpen, war aber bisher nur auf vorbereiteten Abfahrten gefahren. Das war was ganz anderes“, erklärt sie. Die ehemalige Abfahrtsskifahrerin liebte es. Sie fand es toll, fast im Pulverschnee zu versinken. Die Freiheit
der Berge zu fühlen. Spaß zu haben.
„Ich interessiere mich schon für das Skifahren so lange ich denken kann. Als ich an den Abfahrtswettkämpfen teilnahm, hatte ich sehr spezifische, hohe Ziele. Als ich mit dem Freeriding anfing, hatte ich keine solchen Ambitionen. Aber ich spüre nicht den gleichen Druck und das fühlt sich gut an“, sagt sie.

Im Winter hat Hargin kein richtiges Zuhause. Sie reist herum und nimmt an Wettbewerben teil, filmt und fährt Ski, wo immer der Schnee gut ist.
„Es ist cool. Man bekommt viel zu sehen. Aber es kann auch ermüdend sein: Wo werde ich morgen schlafen?
Vielleicht muss man für ein Nomadenleben einen Preis zahlen, aber sie denkt nicht lange darüber nach.
„Ich versuche, es nicht so zu sehen, als ob ich etwas verpasse. Aber es ist natürlich ein Leben ohne Wurzeln. Man reist herum, ist immer in Bewegung und hat kein geregeltes Leben. Aber ich würde dieses Leben auf keinen Fall gegen ein normales Leben in der Stadt eintauschen. Ich würde darauf wetten, weil ich es für cool halte. Es ist positiv.
Ich tue nicht etwas anderes, weil ich muss oder weil andere Leute es so machen. Ich lebe das Leben, für das ich mich entschieden habe“, sagt sie.

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