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Ruth's recovery and way back.
Five times winner of the Worlds steepest freeride competition, the Verbier Extreme, and 2008 World Freeride Champion is getting back in the game after a serious knee injury in January 2009. One full year of summer was part of her recovery plan, escaping to New Zealand when the Alps started getting cold again last winter. After nearly two winters away from snow, Norrøna Ambassador Ruth Leisibach is back, maybe to reclaim the title as the worlds #1 female extreme freerider snowboarder.If you read German, enjoy Ruth's own words below:
Du må ha flash for å se dette innholdet. Last ned flash her.
" End of May 2010:
Ein Jahr Sommer das erste mal in meinem leben dass ich so etwas erlebe! Und es gefällt mir immer noch. Trotzdem langsam aber sicher fehlen mir die Alpen, die Sicht eine steile Bergwand runter, die kalte Luft, der Schnee. Neuschnee der mir um die Ohren stäubt und mich einhüllt. Ich darf gar nicht zu sehr daran denken. Aber das Meer ist so faszinierend dass es nicht wirklich schlimm ist. Mehr als ein Jahr seit der Operation und noch immer macht mir mein Knie sorgen. Lange nicht mehr soviel wie vorher. Das schlimmste war die Zeit bevor der Operation. Nach 3 Monaten Rehabilitation, der Gedanke: all dies noch mal von vorn! das kann unmöglich wahr sein! Um mein Kopf anders zu beschäftigen entscheide ich mich intensiv spanisch zu lernen. Das tut gut.
Nach der Operation langsam , langsam.Alles braucht soviel zeit nichts ist einfach , alles schmerzt und immer und immer wieder erklären wo was wehtut, ein Film nach dem andern , fernsehen bis es mir wirklich zu blöde ist. Mein Lieblings film jedoch ist mir meine Runs wieder im Kopf vorzustellen, aber auch das ist mit der zeit nicht mehr so ablenkend von dem Gedanken was wenn mein knie nie mehr so gut wird dass ich das machen kann was ich am liebsten tue? Was soll ich tun? Was gibt mir dieser ganze Snowboardzirkus? Warum mache ich das alles? ich liebe es einfach zu riden , es gibt nichts was ich lieber tue als draussen in der natur zu spielen und so intensive Momente zu erleben. Das macht mich lebendig und nährt mich. Ich brauche dann nicht mal mehr zu essen ☺
Aber es gibt ja noch andere dinge im leben die ich auch sehr gerne tue.und was wenn ich nie mehr fahren kann? Es geht mir weniger um meine snowboardkarriere, als um den fact dass ich meine geliebten turns auf meinem brett nicht mehr tun kann. Wenigstens das surfen muss gehen nicht mehr snowboarden würde ich sclimmstenfalls überstehen wenn ich surfen kann. Aber dann trotzdem seit 2 Monaten kann ich mehr oder weniger surfen und jetzt kommt der punkt wo mir die Berge und der Schnee wirklich fehlen . vielleicht ist auch alles nur eine Illusion nur eine Idee meines Gehirns was ich tun sollte, weil ich es soviel schon getan habe. aber in Wirklichkeit sollte ich was ganz anderes tun. Ich weiss es auch nicht und in diesem zustand kann ich dass auch nicht neutral beurteilen. Aber was ist schon neutrale Beurteilung? Und was ist eine sinnvolle Betätigung? Grundlegende Fragen die einem in so einem Moment nonstop im kopf herumdrehen und ohne die Lebensfreude eines nicht verletzten Zustandes sich nicht immer positiv auswirken. Einfach abstellen ist auch nicht das einfachste.
Da sind doch all die dinge die ich auch noch gerne tue für die ich aber nie die zeit habe, wenn ich aktiv bin und all meine Energie in physische Aktivität stecke. Komischerweise habe ich aber absolut keine Lust diese dinge zu tun. Es macht mich sogar aggressiv nur schon daran zu denken. Nichts zu tun war eine zeitlang das beste, ist aber auch nicht die Lösung.
Einfach eins nach dem andern, anders geht eh nichts. Es gibt so viele Möglichkeiten, aber anstatt mich drin zu verlieren entscheide ich mich für was ich jetzt tun kann und will. Ich finde langsam die Balance mich zwar auf mein Knie zu konzentrieren und daran zu arbeiten, aber nicht allzu fixiert darauf zu sein und bei jedem tweak gleich in Panik auszubrechen. Andern dingen platz zu geben und sie zu geniessen geht auch immer besser. dennoch meine grösste Freude ist halt einfach zu riden.
Was wann tun wie und wo. fühlen und logisch denken kombinieren. was wirklich sinn macht und gut ist für mich genau in dem moment in dem ich es tue. Die Natur intensiv beobachten und auch den äusseren Bedingungen beachtung schenken und danach handeln. Oft sind die Bedingungen, auch hier schaue ich wie ich dazu fühle kombiniert mit logischer analyse , einen guten Wegweiser was gut ist zu tun. es muss nicht dass krasseste oder gewagteste sein sondern dass was sich am wohlsten anfühlt. Und der spass ist ebensogross wenn nicht sogar noch grösser. ich bin einfach so enorm dankbar für die momente wo ich die natur so speziell intensiv geniessen kann. Aber ich geniesse sie immer, auch in ruhe. Und in dieser Ruhe finde ich wie von selbst andereTätigkeiten die mich auch sehr faszinieren und mich zufrieden machen.
Und so kommt es immer besser. langsam aber sicher. Und auch das Vertrauen kommt zurück und ich kann mein Knie stärker und stärker werden lasse.
Mehr und mehr kann ich die Angst vor einem Fehltritt oder einer schmerzenden Bewegung ersetzen durch volle aber relaxte Aufmerksamkeit und ich mich absolut bewusst bewegen. Physisch und auch mental. Eine Wirklich interessante Sache. Unsere Körper sind absolute wundermaschienen. Schlussendlich muss ich sagen, dass ich durch all meine Verletzungen viel lerne, aber eins weiss ich auch. Nicht verletzt zu sein gefällt mir am besten. Gesundheit und Wohlgefühl sind für mich der grösste Reichtum überhaupt. Enjoy!
-Ruth"
100 yrs aniversary at Stetind
Stetind in Nordland, Northern Norway, was first concured by F. Schelderup, A. Bryn og C.W. Rubenson in 1910. Our backpack specialist, Einar Homin, was there for the aniversary this summer and shares some snaps:Du må ha flash for å se dette innholdet. Last ned flash her.
